Cluster Computing

Seit einigen Jahren gibt es beim parallelen und verteilten Rechnen ein neues Paradigma: das Cluster Computing. Cluster Computing dient zur Schaffung eines Funktions-, Daten-, Last- oder Verfügbarkeitsverbundes bei gleichzeitig sehr geringen Kosten. Es wird u.a. eingesetzt für Datenbanken, Web-Server, Hochleistungsrechnen und paralleles Rechnen. Das Prinzip dabei ist, daß auf engem Raum mehrere Standard-PCs oder Workstations über ein hochperformantes Verbindungsnetzwerk gekoppelt werden. Notwendige aber nicht nicht hinreichende Bedingung für eine effiziente Programmierung des Clusters ist eine hohe Bandbreite sowie niedrige Verzögerungszeit des Netzes.

Aus dieser Forderung ist eine neue Kategorie von Netzen mit mindestens 100 MB/s Bandbreite und höchstens 100 Mikrosekunden Latenz entstanden: die System Area Networks (SANs). Kommerzielle SANs gibt es u.a. von Compaq (Servernet), Myricom (Myrinet), Dolphin (SCI) und Intel/Microsoft (Virtual Interface Architecture). Daneben gibt es das von vielen Firmen unterstützte Infiniband.

Themen dazu auf Anfrage bei
Prof. Dr. H. Richter
Dr. A. Guerrouat
Dipl. Inf. M. Wille

 

Kontakt  Suche  Sitemap  Datenschutz  Impressum
© TU Clausthal 2017