Pflegebrille

Projekt
Als Folge des demografischen Wandels entwickelt sich die westliche Gesellschaft zu einer, im Durchschnitt, älteren Bevölkerung. Dies führt in bestimmten Bereichen, wie dem Gesundheitssektor zu unterschiedlichen Herausforderungen, beispielsweise müssen genügend Ressourcen vorhanden sein (Mitarbeiter, Kapazitäten), um auf diese Herausforderungen adäquat reagieren zu können. Im Bereich der (formellen) Pflege sind die Herausforderungen unter anderem ausgereizte Kapazitäten, mangelnde Zahl an professionell ausgebildeten Arbeitskräften oder ländliche Gegenden, in denen keine ausreichende professionelle Pflege angeboten werden kann.

In dem Projekt „Pflegebrille“ unterstützen wir informelle Pflegekräfte, wie bspw. Familienangehörige oder Freunde eines Patienten, in der häuslichen Pflege, die die Umstände und Umgebung des zu Pflegenden angenehmer machen.

Dafür entwickeln wir mit einer sogenannten Datenbrille (oder Augmented Reality Brille) ein Konzept um diese Brillen in der häuslichen Intensivpflege einzusetzen und damit informelle Pflegekräfte bei Ihren Tätigkeiten zu unterstützen. Die Brille wird hierbei eingesetzt um beispielsweise hilfreiche Informationen anzuzeigen oder um Hilfe von professionellen Pflegekräften über die Video-Anruf Funktion zu erhalten.

CC BY-SA 3.0 Klinikenhöxter

Informelle Pflegekräfte haben häufig keine medizinischen Qualifikationen oder Ausbildung um auf jede mögliche Pflegesituation adäquat reagieren zu können. Um sie bei möglichen Herausforderungen zu unterstützen, bietet die Pflegebrille nicht nur den Vorteil, möglichst viele wichtige Informationen für die Pflegekräfte bereitzuhalten, sondern hat auch noch den Vorteil, dass die Hände zwischen der Bedienung der Brille frei sind für die Pflegetätigkeiten. 


Kontakt

Michael PrillaMarc Janßen

Anwendung des Schmerzmanagements auf der Pflegebrille

 

Kontakt  Suche  Sitemap  Datenschutz  Impressum
© TU Clausthal 2018