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Untersuchung des Verhaltens massiv rückgekoppelter endlicher Automaten

Diplomarbeit, Masterarbeit

Die Gehirnstruktur besteht aus einer Reihe massiv gekoppelter Netzwerke. Daraus treten bestimmte Verhaltensmuster auf. Diese Netzwerke können als rückgekoppelte endliche Automaten modelliert werden. Die Idee bei dieser Arbeit besteht darin, einen solchen Automaten (zunächst in Software) zu implementieren und zu beobachten. Das auftretende Verhalten soll dann anhand von Metriken näher untersucht werden. Im Einzelnen soll zunächst eine geeignete Kombinatorik und Analyseeinheit ausgewählt und modelliert werden. Danach sind geeignete Messgrößen zu bestimmen und zu untersuchen.

Beobachtbare Phänomene bei endlichen Automaten mit grosser Zustandszahl können quasi-periodischen Oszillationen des Automaten sein, die eine rel. Ordnung im Sinne eines sog. Attraktors darstellen. Man spricht dann von emergentem Verhalten, weil plötzlich - gleichsam aus dem Nichts - eine quasi-reguläre Struktur, eben der Attraktor, auftaucht, ohne dass man diesen bei der Konstruktion des Automaten explizit vorgesehen hat.

Für diese Arbeit ist Wissen im Bereich (asynchroner) endlicher Automaten von Vorteil. Sie ist angesiedelt im Bereich Organic-Computing. In diesem neuen Themengebiet wird angestrebt, Phänomene aus der Natur zu beobachten und zu verstehen, um anhand dieser Erkenntnisse naturähnliche technische Systeme zu bauen. Die Arbeit wird von der Technischen Informatik der TU Clausthal in enger Kooperation mit der Universität Hannover durchgeführt.

Interessenten wenden sich bitte an:
Prof. Richter oder

Dipl.-Ing. Moez Mnif
Institut für Systems Engineering, System und Rechnerarchitektur
Appelstr. 4
30167 Hannover
Tel.: 0511 / 762-19749
E-Mail: mnif  at  sra.uni-hannover.de

 

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