26.08.2019: Heterogenität im Lehralltag
Anders als vor 15 Jahre sind an den Hochschulen heute vielfältigere Gruppen von Studierenden unterwegs. Individuelle Lebensentwürfe und demografische Entwicklungen, eine zunehmende Vielzahl an Zugangsmöglichkeiten und die Internationalisierung des Studiums tragen zu einer Vielfalt unter den Studierenden bei, die auch die Gestaltung von Studium und Lehre vor wachsende Herausforderungen stellt.
Ob soziale oder geographische Herkunft, Bildungsbiographie, Alter oder individuelle Lernstrategie – die Unterschiedlichkeit der Studierenden birgt die Chance, vielfältige Kompetenzen, Perspektiven und Erfahrungen der einzelnen Studierenden für einen erfolgreichen Lern- und Entwicklungsprozess aller zu nutzen. Lehrende stehen aber auch vor der Herausforderung die Balance aus individueller Ansprache, gerechter Gleichbehandlung und effizienter Nutzung der eigenen Arbeitszeit zu finden.
Diversity-Kompetenz im Hochschulkontext umfasst die Fähigkeit, der Vielfalt unter den Studierenden sowie deren unterschiedlichen Erfahrungen und Bedürfnissen gerecht zu werden und damit konstruktiv umzugehen. Eine gender- und diversitysensible Hochschuldidaktik ermöglicht dann die Förderung der Studierenden in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und Reflexionsfähigkeit.
Ziele des Workshops
Die Teilnehmenden
- können verschiedene Heterogenitätsmerkmale und deren Auswirkungen benennen.
- identifizieren Chancen und Herausforderungen insb. für die Gestaltung von Lehrveranstaltungen, die sich aus verschiedenen Heterogenitätsmerkmalen ergeben.
- entwickeln in der Diskussion untereinander Ansätze für den lernförderlichen Umgang mit heterogenen Studierendengruppen in Lehrveranstaltungen, insb. bezüglich Lernmotivation und Persönlichkeitsentwicklung.
Dr. Natalia Schaffel-Mancini
Kathrin Seifert
Überblick
Termin:
26.08.2019, 8:30-12:30 Uhr
Ort:
Seminarraum 324 des SWZ, Arnold-Sommerfeld-Straße 6
Trainer*in:
Dr.-Ing. Natalia Schaffel-Mancini und
Kathrin Seifert
Modul/AE: 4 AE
Kosten:
Von Mitarbeiter*innen der TU Clausthal wird keine Teilnahmegebühr erhoben. Die Kosten übernimmt das ZHD für Sie.
max. 14 Teilnehmer/-innen
Zielgruppe:
Wissenschaftlicher Nachwuchs und Professorinnen und Professoren